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Achte meine Kreise

 

Ein Konzept für kunsttherapeutisches Verstehen und Intervenieren zum Thema Gewaltabbau im System Schule und dem Umgang mit Konflikten



Kinder sind unsere wirklichen Lehrer.

Lerne wieder ihnen zuzuhören:

 

Sie erzählen von der

Schönheit und der Sorglosigkeit,

die du nur im gegenwärtigen

Augenblick wiederfindest.



Ganz allgemein werden Gefühle in unserer Kultur für alles Denken als störend, ja schädlich betrachtet. Rein logisches Denken sei gefühlsfrei, behauptet man, und diesem Ideal müsste ein vernünftiger Mensch in jeglicher intellektuellen Aktivität nachstreben. Die daraus entstehenden Folgen sind unverkennbar:

 

  • Gewalt an der Schule, im sozialen Umfeld.

  • Familiäre Konflikte werden in die Schule, in den Unterricht mitgebracht und oftmals dort auch ausgetragen.

  • Fehlende bzw. mangelnde zwischenmenschliche Kommunikationsmuster entstehen bei Kindern und Jugendlichen.

  • Kinder und Jugendliche leiden unter emotionalen und sozialen Entwicklungsrückständen.

  • Daraus entsteht ein psychischer Leidensdruck der wiederum schulische Schwächen als Kettenreaktion verursacht.

 

Dies sind nur einige Symptome, die oftmals in österreichischen Schulen vorgefunden werden.

 

Was bewegt den Menschen – wodurch kann Gewalt entstehen?

 

  • der Mensch will den Seinsgrund empfinden: er will dasein können, Halt und Raum für sich und seine Entwicklung haben.

  • der Mensch will den Wert des Lebens fühlen: er will, dass sein Leben wertvoll ist

  • der Mensch will er selbst sein dürfen: er will vor sich und den anderen bestehen können.

  • Der Mensch will sinnvoll leben: er hat den Willen zum Sinn.

 

Aus diesen vier Grundbewegungen des Menschen entstehen ebenso vier Grundformen der Angst:

  • die Angst vor der Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt

  • die Angst vor der Selbstwerdung, als Ungeborgenheit und Isolierung erlebt

  • die Angst vor der Wandlung, als Vergänglichkeit und Unsicherheit erlebt

  • die Angst vor der Notwendigkeit, als Endgültigkeit und Unfreiheit erlebt.

 

Aus diesen Bewegungsgründen, Grundformen der Persönlichkeiten sowie möglichen Ursachen ergibt sich die wohl wichtigste Erkenntnis für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:

 

Weil ich bin, ist es gut, dass ich bin.

Ich lebe gerne, kann meine Beziehungen gestalten

und meine Werte zum Ausdruck bringen.

 

Die Gesellschaft und die dazu gehörenden Systeme und Institutionen brauchen für ihre Weiterentwicklung PartnerInnen, die Gedanken und Impulse aus einer distanzierten Außenperspektive einbringen und sich gleichzeitig professionell und engagiert für die Förderung von Kindern, Jugendlichen, LehrerInnen und Eltern einsetzen.

 

 

Durch dieses Konzept soll dadurch beigetragen werden, Gemeinschaft, Vertrauen und Toleranz zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den genannten Einsatzfeldern zu ermöglichen, und somit den Kreislauf vom Ich – Du – Wir zu schließen – einen achtsamen Umgang mit den Kreisen zu ermöglichen.

 

Termine, Kosten, sowie Durchführungsmöglichkeiten werden individuell an Ihre Bedürfnisse und Wünsche angepasst und gemeinsam mit Ihnen erarbeitet.