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Kinder- und Jugendpsychotherapie

 

Die Kinder- und Jugendpsychotherapie zeichnet sich durch die Besonderheit des Kindseins und der Jugendzeit sowie die kindliche Lebens- und Erlebnissituation aus. Ich sehe in einem Kind keine Miniaturausgabe des Erwachsenen. Seine psychotherapeutische Behandlung ist deshalb auf seine psychischen, physischen und mentalen Besonderheiten abzustimmen. In der psychotherapeutischen Behandlung des Kindes bzw. Jugendlichen spielt die sprachliche Mitteilung eine wesentlich geringere Rolle als beim Erwachsenen. Ein besonders geeignetes Medium, sein Erleben auszudrücken, stellt das Spiel dar. Es ermöglicht, sich mitzuteilen und Probleme und Konflikte vorerst verschlüsselt darzustellen.

 

Die Geschichte der Kinder- und Jugendpsychotherapie

Die Kinder- und Jugendpsychotherapie blickt auf eine Zeitspanne von etwa achtzig Jahren ihrer Geschichte zurück. In dieser Zeit hat sie eine erstaunliche und vielseitige Entwicklung genommen.

 

In jüngster Zeit wurde die moderne Säuglingsforschung zugänglich. Diese konsequente, direkte Beobachtung von Säuglingen und Kleinkindern unter Miteinbeziehung des Feldes der Beobachtung hat das Bild des Säuglings grundlegend verändert.  Das kleine Menschenwesen ist vom ersten Moment an äußerst aktiv und interessiert an der Welt ist und trachtet, seine angeborenen Fähigkeiten mithilfe der Außenweltreize zur Entfaltung zu bringen. Das Bild des wachen, seine Umwelt von Anfang an aktiv beeinflussenden Säuglings ersetzt das Bild von dem passiv den Außenweltreizen ausgesetzten und zu Abwehrmechanismen gezwungenen Säuglings.

 

Psychotherapeutische Zugänge zum Kind und Jugendlichen in diesem Sinne verstanden bedeuten, dass ich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der kindlichen Seele eingehe.Psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert deshalb

  • spezielle, vor allem umfangreiche entwicklungspsychologische und entwicklungspathologische Kenntnisse und Erfahrungen,

  • spezielle Haltungen und Einstellungen, beispielsweise resultierend aus der Wahrnehmung des Kindes und des Jugendlichen als eines gleichwertigen Partners

  • spezielle pädagogische Kenntnisse und Erfahrungen,

  • spezielle Kenntnisse und Erfahrungen sowohl im Bereich der typischen    Originalitäten des Kindes- und Jugendalters in Abhängigkeit von der jeweiligen Altersstufe als auch im Bereich der typischen Probleme und Konflikte im Lebensumfeld des Kindes und Jugendlichen sowie

  • spezielle therapeutische Techniken und Vorgehensweisen.